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Satzung des Kompetenzzentrum Netzwerkmanagement e.V.

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Kompetenzzentrum Netzwerkmanagement“, abgekürzt „KNM“. Nach Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz „e.V.“.
  2. Vereinssitz ist Köln.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Im Sinne der Zukunftsfähigkeit von Gesellschaft und Wirtschaft ist der Zweck des Vereins die Förderung und Stärkung des kompetenten Managements von Kooperationen und Netzwerken in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie im Zwischenfeld dieser Bereiche. Die Leitlinien seines Handelns sind Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung.
  2. Der Verein bündelt das im Bereich Netzwerkmanagement vorhandene Know-how seiner Mitglieder. Sein Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

    • die Entwicklung kooperationsbezogener Konzepte, Produkte und Dienstleistungen,
    • die Initiierung von kooperationsbezogener Forschung und Teilnahme am wissenschaftlichen Diskurs in diesem Feld,
    • die Entwicklung von beruflichen und wissenschaftlichen Bildungsangeboten zum Kooperationsmanagement,
    • die Verankerung des Kooperationsgedankens in der Öffentlichkeit mit Hilfe von Publikationen, Veranstaltungen und anderen geeigneten Maßnahmen,
    • die Teilnahme an der aktuellen Diskussion zu Kooperation, Networking und Clustermanagement auf nationaler und internationaler Ebene,
    • Pflege und Entwicklung der Marke „KNM“ als Garantin für professionelle Qualität in allen Fragen des Kooperationsmanagements,
    • die Zusammenarbeit mit allen einschlägigen Akteuren in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
  3. Intern dient der Verein als Forum für gegenseitige Information und Qualifizierung der Mitglieder und bietet Raum für Reflexion und Weiterentwicklung des Leistungsangebots.
  4. Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke. Er oder einzelne seiner Mitglieder können aber Gesellschaften mit wirtschaftlicher Zielsetzung gründen (§ 15 AKB). Diese Unternehmen sind wirtschaftlich und gesellschaftsrechtlich vom Verein getrennt zu halten und dürfen keine Änderungen am Vereinszweck bewirken. Der Verein kann sich an bereits bestehenden Gesellschaften oder Vereinen beteiligen.
  5. Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln und haben bei Austritt, Ausschluss oder Vereinsauflösung keinen Anspruch auf Rückzahlung von Beiträgen oder auf das Vereinsvermögen.

 

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder, Fördermitglieder und Ehrenmitglieder.
  2. Ordentliche Mitglieder des KNM sind Beratungs-, Forschungs- und Weiterbildungsinstitutionen und -unternehmen sowie natürliche Personen mit ausgewiesenen Kompetenzen im Bereich Management von Netzwerken, Kooperationen und Verbünden.
  3. Ordentliche Mitglieder haben alle Rechte und Pflichten, die ihnen aus der vorliegenden Satzung und den Allgemeinen Kooperationsbedingungen (AKB) erwachsen. Jedes Mitglied hat zur Abstimmung eine Stimme (s. auch § 5) und benennt eine Person, die die Institution im KNM vertritt, und, soweit möglich, einen Stellvertreter.
  4. Fördermitglieder sind juristische oder natürliche Personen, die willens und in der Lage sind, den Verein fachlich, wissenschaftlich oder finanziell zu unterstützen. Sie haben kein Stimmrecht, unterliegen nicht dem Rating und können durch die Mitgliederversammlung von Beitragszahlungen befreit werden.
  5. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung ernannt werden. Sie haben volle Mitgliedsrechte, unterliegen nicht dem Rating und sind von Beitragszahlungen befreit.

§ 4 Organe des KNM

Die Organe des Vereins sind
  • · die Mitgliederversammlung,
  • · der Vorstand,
  • · die Schiedsstelle.

Sie treffen in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich alle den Verein betreffenden Entscheidungen und sorgen für einen optimalen entwicklungsorientierten Ablauf der KNM-internen Prozesse.


§ 5 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung findet zweimal jährlich mit mindestens eintägiger Dauer statt. Sie wird vom Vorstand vorbereitet und organisiert.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn Einladung und Tagesordnung mindestens vierzehn Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung in den KNM-Sharepoint (s. § 11) eingestellt werden. Maßgeblich für die Fristwahrung ist das im Sharepoint automatisch protokollierte Datum der Einstellung.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, falls diese Satzung, die AKB oder gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorschreiben. Jedes Mitglied hat eine Stimme (s. § 3); Stimmdelegation an ein anderes Mitglied ist in schriftlicher Form zulässig.
  4. Insbesondere hat die Mitgliederversammlung folgende Aufgaben:

    • Sie wählt und entlastet den Vorstand.
    • Sie wählt die Rechnungsprüfer.
    • Sie legt die Höhe der Mitgliedsbeiträge fest. Änderungen der Höhe der Mitgliedsbeiträge können immer nur für das der Mitgliederversammlung folgende Jahr beschlossen werden.
    • Sie entscheidet über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.
    • Sie beschließt die Gründung und Auflösung von Arbeitsgruppen im Sinne des § 9.
    • Sie entscheidet über Änderungen in der Satzung und in den AKB.
    • Darüber hinaus dient sie dem regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch der Mitglieder.
  5. Die Mitglieder verpflichten sich zur regelmäßigen Teilnahme an der Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung wählt einen Protokollführer, der ein Protokoll über die Ergebnisse und Beschlüsse von Mitgliederversammlungen anfertigt. Das Protokoll ist vom Protokollführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen. Es wird innerhalb von zwei Wochen nach Ende der Versammlung in den KNM-Sharepoint eingestellt.

 

§ 6 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und zwei Beisitzern. Seine Amtszeit beträgt zwei Jahre. Seine Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung ad personam gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
  2. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
  3. Der Vorstand führt die Geschäfte des KNM. Er fungiert als zentrale Koordinierungsstelle des KNM, gewährleistet die Kontinuität der Arbeit des KNM zwischen den Mitgliederversammlungen und stellt den Informationsfluss innerhalb des KNM sicher.
  4. Insbesondere hat der Vorstand folgende Aufgaben:
    • Koordination und Management des KNM
    • Verwaltung der Finanzen
    • Vorbereitung und Organisation der Mitgliederversammlung
    • Vergabe der Rating-Punkte und Verwaltung der Ranking-Liste
    • Verwaltung der KNM-Produkte gemäß § 5 und 6 der AKB
    • Koordination der Öffentlichkeitsarbeit
  5. Der Vorstand vertritt den Verein im Außenverhältnis. Geht der Verein Verbindlichkeiten im Verhältnis zu Dritten ein, bedarf es der Unterschrift von in der Regel zwei Vorstandsmitgliedern. Der erste und der zweite Vorsitzende sind jeweils alleine unterschriftsberechtigt.
  6. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann der Vorstand einen ehren- oder hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer unterliegt Weisung und Aufsicht des Vorstands. Im Falle der Bestellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers schließt der Vorstand einen Anstellungsvertrag mit dem Geschäftsführer, der Art und Umfang seiner Tätigkeit sowie seine Vergütung regelt.
  7. Scheidet ein Mitglied im Laufe seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, so ist von der nächsten Mitgliederversammlung ein neues Mitglied zu wählen.
  8. Über die Ergebnisse und Beschlüsse von Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die zeitnah in den KNM-Sharepoint eingestellt werden.

 

§ 7 Schiedsstelle

  1. Die Schiedsstelle besteht aus drei Mitgliedern. Sie wird einmal jährlich während der Mitgliederversammlung gebildet, indem die drei Mitglieder, die zu diesem Zeitpunkt die meisten Rating-Punkte aufweisen, je eine Person ihrer Wahl aus dem Kreis des KNM benennen. Der oder die Betreffende darf nicht Mitglied des Vorstands sein und muss seiner/ihrer Benennung zustimmen. Es soll sich in der Regel um eine/n stimmberechtigte/n Vertreter/in einer Mitgliederinstitution handeln. Abweichende Vorschläge können gemacht werden, bedürfen aber der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung.
  2. Die Schiedsstelle fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
  3. Sofern nicht durch Satzung oder AKB ausdrücklich anders geregelt, berät und entscheidet die Schiedsstelle in KNM-internen Streitfällen, wenn sie von mindestens einem Mitglied hinzugezogen wird. Dies betrifft insbesondere
    • die Nutzung des KNM-Namens und –Logos;
    • die Nutzung von KNM-Produkten durch Mitglieder;
    • die Anerkennung von Projekten als KNM-Projekte;
    • Rating-Punkte;
    • den beantragten Ausschluss von Mitgliedern, wenn das betroffene Mitglieder dies wünscht; in diesem Fall berichtet die Schiedsstelle der nächsten Mitgliederversammlung über den Verlauf der Verhandlung und legt ihr eine Beschlussempfehlung vor.
  4. Entscheidungen der Schiedsstelle sind bindend. Sie werden protokolliert und zeitnah in den KNM-Sharepoint eingestellt.

 


§ 8 Allgemeine Kooperationsbedingungen (AKB)

  1. Das KNM formuliert zur Regelung der wirtschaftlichen Beziehungen im Binnenverhältnis, zu KNM-bezogenen Nutzungsrechten sowie hinsichtlich des Mitglieder-Ratings Allgemeine Kooperationsbedingungen. Diese sind von der Mitgliederversammlung zu verabschieden und können nur von einer Mitgliederversammlung geändert werden.
  2. Die AKB sind Bestandteil der Satzung. Ihre Regelungen sind für alle Mitglieder verbindlich.

 

§ 9 Mitglieder-Rating

  1. Um eine für Bestand und Effektivität des Vereins essentielle Ausgewogenheit von Leistungen, die die Mitglieder für den Verein erbringen, und Leistungen, die der Verein für die Mitglieder erbringt, zu gewährleisten, vergibt der Vorstand Rating-Punkte an die Mitglieder und führt eine Ranking-Liste, die den aktuellen Punktestand aller Mitglieder enthält. Sie ist im Sharepoint einsehbar.
  2. Die Tabelle, dergemäß die Punkte des Mitglieder-Ratings vergeben werden, ist Bestandteil der AKB. In dort unvorhergesehenen Fällen entscheidet der Vorstand über die Anzahl der zu vergebenden Punkte. Gegen die Entscheidung des Vorstands kann ein Mitglied die Schiedsstelle anrufen.
  3. Die dauerhafte (siehe § 2 (3) AKB) Unterschreitung der in den AKB festgelegten Mindestpunktzahl durch ein Mitglied führt zum automatischen Ausschluss des betreffenden Mitglieds aus dem KNM e.V.. Der Vorstand informiert das betreffende Mitglied über seinen Ausschluss. Das betreffende Mitglied kann gegen seinen Ausschluss die Schiedsstelle anrufen. Der Ausschluss ist der nächsten Mitgliederversammlung unter einem eigenen Tagesordnungspunkt bekannt zu geben.

 

§ 10 Arbeitsgruppen (AGs)

  1. Die Mitgliederversammlung kann zu beliebigen KNM-bezogenen Themen Arbeitsgruppen einsetzen. Die AG bestimmt einen Sprecher und einen Stellvertreter, die u.a. für die zeitnahe Einstellung der AG-Ergebnisse in den Sharepoint verantwortlich sind.
  2. Sämtliche von AGs erbrachte Leistungen, insbesondere neu entwickelte Produkte, sind Eigentum des Vereins und fallen bzgl. der Nutzungsrechte unter die AKB.
  3. Nach Erreichung ihrer Arbeitsziele löst eine AG sich auf. Sie präsentiert auf der darauf folgenden Mitgliederversammlung ihre Ergebnisse.
  4. Verstößt eine AG grob gegen die Satzung oder die AKB, kann der Vorstand sie mit sofortiger Wirkung auflösen. Dieser Beschluss bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung. In diesem Fall gehören alle evtl. durch die betreffende AG entwickelten Produkte dem KNM e.V. und werden durch den Vorstand verwaltet.
  5. Der Verein begrüßt die Selbstinitiierung von Arbeitsgruppen, sofern diesen bei den Mitgliederversammlung zugestimmt wird und sie regelmäßig Bericht erstatten.

§ 11 Sharepoint

  1. Der KNM e.V. richtet eine ausschließlich den Mitgliedern zugängliche Online-Plattform (Sharepoint) ein. Dieser Sharepoint ist das zentrale KNM-interne Informationsforum, das vom Vorstand verantwortlich verwaltet und gepflegt wird.
  2. Insbesondere enthält der Sharepoint:
    • die Liste der Mitglieder mit aktuellen Kontaktdaten,
    • die Protokolle der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen sowie die Beschlüsse der Schiedsstelle,
    • AG-Ergebnisse,
    • alle abgeschlossenen und aktuellen KNM-Projekte,
    • KNM-Produkte und deren Nutzungsregelungen,
    • alle aktuellen Aktivitäten, bei denen Name und Logo des KNM verwendet werden,
    • die aktuelle Ranking-Liste.
  3. Informationsverantwortliche (Vorstand, AG-Sprecher usw.) haben eine zeitnahe Bringschuld für Informationen. Ansonsten sind die Mitglieder selber dafür verantwortlich, sich über KNM-Angelegenheiten im Sharepoint rechtzeitig zu informieren (Holschuld), soweit nicht Satzung, AKB oder ein ausdrücklicher Beschluss der Mitgliederversammlung im Einzelfall anderslautende Regelungen vorsehen.
  4. Die Mitglieder sind jeweils selber dafür verantwortlich, ihre aktuellen Kontaktdaten in den Sharepoint einzustellen und ggf. KNM-Projekte, Markenverwendung und Produktnutzung gem. §§ 5, 6, 10 und 14 AKB zeitnah anzuzeigen.

 

§ 12 Aufnahme neuer Mitglieder

  1. Auf Vorschlag eines Mitglieds kann die Mitgliederversammlung ein neues Mitglied in das KNM aufnehmen, wenn der Kandidat folgende Voraussetzungen erfüllt:
    • Institution, Unternehmen oder Person mit ausgewiesener Kompetenz im Bereich Netzwerkmanagement;
    • komplementäre Spezialkompetenzen, die das bisherige Kompetenzspektrum des KNM sinnvoll ergänzen, oder
    • im KNM bereits vorhandene Kompetenzen, die (z.B. aus kapazitären oder strategischen Gründen) aufgestockt werden sollen;
    • Bereitschaft, im Rahmen des Vereins auf der Grundlage von Satzung und AKB engagiert mitzuarbeiten.
  2. Das Prozedere verläuft wie folgt:
    • Eigenpräsentation des Kandidaten auf einer Mitgliederversammlung;
    • Entscheidung der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit über die Aufnahme des Kandidaten;
    • einjährige Probezeit als Mitglied, während der das vorschlagende Mitglied dem Kandidaten als ‚Pate’ in allen KNM-bezogenen Fragen zur Seite steht;
    • in der Probezeit kann das neue Mitglied an allen operativen Aktivitäten des KNM mitwirken; es ist jahresbeitragspflichtig und nimmt am KNM-Rating teil, kann allerdings nicht in den Vorstand gewählt oder für die Schiedsstelle benannt werden;
    • danach endgültige Entscheidung über die Aufnahme als Mitglied durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit.
  3. Fällt die Entscheidung positiv aus, unterzeichnet der Kandidat die AKB und wird damit zum KNM-Mitglied mit allen Rechten und Pflichten.

 

§ 13 Austritt von Mitgliedern

  1. Ein Mitglied kann jederzeit schriftlich ohne Angabe von Gründen seinen Austritt aus dem KNM erklären. Er bleibt für das Jahr seines Austritts beitragspflichtig; ansonsten hat die Austrittserklärung sofortige Wirkung. U.a. verfallen alle Rating-Punkte des austretenden Mitglieds.
  2. Auch nach seinem Austritt darf das ehemalige Mitglied ggf. von ihm im Rahmen des KNM (mit-)entwickelte Produkte weiterhin zum Einsatz bringen, darf dabei aber nicht mehr Namen und Logo des KNM verwenden. Der Verein darf diese Produkte ebenfalls weiter nutzen.
  3. Alle nicht von ihm selber (mit-)entwickelten KNM-Produkte kann das ausgetretene Mitglied nur noch unter den in den AKB festgelegten Bedingungen für Externe nutzen.

 

§ 14 Ausschluss von Mitgliedern

  1. Mitglieder können durch einen mit Zweidrittelmehrheit gefassten Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem KNM e.V. ausgeschlossen werden, wenn mindestens einer der folgenden Gründe vorliegt:
    • grober, trotz Anmahnung wiederholter Verstoß gegen Satzung und/oder AKB;
    • vorsätzliche oder grob fahrlässige Schädigung des Ansehens des KNM bei Kunden oder in der Öffentlichkeit;
    • rechtskräftige Verurteilung durch ein deutsches Gericht;
    • Beantragung der Insolvenz;
    • Offenbarungseid.
  2. Der Antrag auf Ausschluss eines Mitglieds kann jederzeit von jedem anderen Mitglied beim Vorstand gestellt werden. Er ist dem betroffenen Mitglied umgehend zur Kenntnis zu bringen und wird auf der nächsten Mitgliederversammlung verhandelt.
  3. Gegen den Antrag auf Ausschluss kann das betroffene Mitglied bei der Schiedsstelle Widerspruch einlegen. Die Schiedsstelle führt eine Verhandlung durch, in der beiden Seiten Gelegenheit zur Vertretung ihrer Standpunkte gegeben wird. Sie erarbeitet danach eine Beschlussempfehlung für die Mitgliederversammlung. Bleibt eine der beiden Seiten der Verhandlung ohne Angabe zwingender Gründe fern, muss trotzdem entschieden werden.
  4. Im Falle des Ausschlusses bleibt das betroffene Mitglied für das laufende Jahr beitragspflichtig. Ansonsten verwirkt es unmittelbar alle Rechte eines KNM-Mitglieds.

 

§ 15 Änderungen der Satzung

  1. Diese Satzung kann nur von einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit geändert werden.
  2. Änderungen bedürfen der Schriftform, um wirksam zu werden. Sie treten mit dem Datum ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

§ 16 Auflösung des Vereins

  1. Auf Antrag des Vorstands oder mindestens eines Viertels der ordentlichen Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung über die Auflösung des Vereins mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
  2. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende gemeinnützige Organisation. Der Beschluß darf erst nach Zustimmung des Finanzamts ausgeführt werden.
  3. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

§ 17 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung rechtswidrig oder aus anderen Gründen ungültig sein, so berührt dies nicht die Gültigkeit der Satzung im ganzen. Die ungültigen Bestimmungen sind im Sinne des Vereinszwecks neu zu formulieren.

 

§ 18 Gerichtsstand

Gerichtsstand des Vereins ist der Vereinssitz.

§ 19 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tag ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.