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Fraunhofer IML betreut Aufbau eines europaweiten Netzwerkes für Express-Dienstleister
Geschrieben von: Dr. Frank Ellerkmann   
Dienstag, 09. Februar 2010

Mit der zunehmenden Globalisierung und der damit einhergehenden Verteilung der Wertschöpfung auf verschiedene Standorte stellt die Logistik mit der punktgenauen Belieferung der einzelnen Werke immer mehr das verbindende Element dar. In diesem Umfeld haben sich Express- und Kurierdienstleister einen Marktanteil gesichert, wenn das Sendungsvolumen (>500 kg) nicht mehr den Einsatz von Paketdienstleistern ermöglicht, die Versendung per Luftftracht zu teuer oder zu unverlässig ist und Sammeltransporte (Abfahrt des LKWs erst wenn das Fahrzeug voll ist) zu lange dauern. Im Nachtsprung bieten diese Spediteure einen Flughafenersatzverkehr mit festen Fahrzeiten und einer Abrechnung nach dem Sendungsgewicht innerhalb Europas an. Der sich anschließende "to-door"-Service, teilweise mit Partnern garantiert die Zustellung am Bedarfsort zu einem garantierten Termin.

 

Die Wirtschaftlichkeit der Linien hängt allein von der Auslastung der Fahrzeuge auf dem Hin- und Rückweg ab. Immer wieder erhalten die Logisitdienstleister auch Anfragen außerhalb ihres Liniennetzes, die sie wirtschaftliche vertretbar kaum anbieten können.

 

Dieses Makrtpotenzial will das erste europaweite Road-Feeder-Netzwerk für sich erschließen. Durch die Verknüpfung der Linien der einzelnen Partner soll über die Kooperation das Leistungsangebot deutlich ausgeweitet werden, um für das Einzelunternehmen unpassende Anfragen an die Partner weitervermitteln zu können. Der Anspruch ist, das gesamte Netzwerk als eine leistungsfähige Organisation für den Kunden wahrnehmbar zu machen.

 

Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik betreut diese Kooperation von der Konzeptentwicklung über die Partnersuche bis zur Ausgesatltung verbindlicher Kooperationsspielregeln.